Anfangshinweise

ZWEI BEGINNERWEISHEITEN

1. Der Fließen des Atmens beim Ein- und Ausatmen sollte so leicht werden, dass man einen Wattebausch an deine Nasenlöcher halten könnte, ohne dass er sich bei deiner Atmung bewegen würde. Nur am Ende der Ausatmung soll es eine leichte Bewegung geben.

2. Der Atmen sollte in der Relation 1:2 sein. Das bedeutet, dass du doppelt so lange ausatmen sollst, wie du einatmest.

Atmest du 5 Sekunden ein, solltest du 10 Sekunden ausatmen.

DIE RICHTIGE UMGEBUNG

Der Ort deiner Übungen sollte rein, ruhig und friedlich sein. Bei deiner Atempraxis solltest du nicht gestört werden.

Idealerweise gibt es nicht viele weltliche Ablenkungen, nicht viele Menschen oder gar keine, wenig Lärm usw.

Man kann immer anfangen mit Pranayama. Ideal hierfür sind aber das Frühjahr oder der Sommer.

Wie auch immer, extreme Temperaturen sind nicht geeignet, um anzufangen. Denn die Kraft des richtigen Atmens ist nicht zu unterschätzen.

BITTE AUCH BEACHTEN!

Pranayama sollte auf nüchternen Magen praktiziert werden. Am besten also morgens vor dem Frühstück.

Die letzte Mahlzeit sollte aber in jedem Fall mindestens vier Stunden zurückliegen.

Im Schneider- oder Lotussitz, ggf. auf einem Stuhl, wird eine Haltung eingenommen, bei der die Wirbelsäule gerade ist.

Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Nase, den Atem oder ggf. auf das Ajna-Chakra (Stirnchakra).

Das Einatmen bei Anuloma Veloma beginnt mit Ida, also der linken Nasenseite, und wechselt dann zu Pingala, der rechten Nasenseite.

Nach Pranayama sollte mindestens 30 Minuten mit der Nahrungsaufnahme gewartet werden, auch mit dem Trinken.

Am Anfang reichen drei Runden. Nach ein paar Tagen kann dies gesteigert werden.

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